Tod durch Mochi? | © CC 2.0 LWYang via Flickr

Tod durch Mochi: 9 Menschen ersticken zu Neujahr

Die traditionellen japanischen Reiskuchen „Mochi“ sind gefährlicher als man denkt. Allein in Tokyo starben nun drei Menschen an der klebrigen Köstlichkeit…

Sie dürfen zu Neujahr in keinem japanischen Haushalt fehlen: die aus Klebreis hergestellten Reiskuchen „Mochi“. Sie werden als Beilage zu „Zoni“, einer speziellen Neujahrssuppe, gegessen. Es ist Tradition möglichst viele dieser äußerst klebrigen Leckerbissen zu verspeisen, sodass es jedes Jahr dadurch zu Todesfällen kommt. Ursache: Ersticken.

Allein in diesem Jahr zählt die Yomiuri Shimbun neun Tote in Japan, die Mochi zugeschrieben werden. 13 Menschen befänden sich zudem in einem „ernsthaften Zustand“. Allein in Tokyo verstarben dieses Jahr zu Neujahr drei Menschen an ihrer Mochi-Liebe; insgesamt 18 mussten dort nach dem Klebreis-Essen ein Krankenhaus aufsuchen. Die Feuerwehr rät, insbesondere für ältere Personen und Kinder die Mochi in kleine Stücke zu schneiden.

Anmerkung: Wir wurde inzwischen versichert, dass lediglich beim Genießen der Suppe eine gewisse Gefahr bestünde, da die Mochi durch die heiße Flüssigkeit ist größtmögliche Klebrigkeit erreichen würde. Gepaart mit Übereifer würde dies nicht jedem bekommen… Japanische Politiker riefen daher nun auch zu mehr Vorsicht beim Mochi-Essen auf.


Bild: © CC 2.0 LWYang via Flickr
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