Eine Bombe als Türstopper? In Sapporo wagte man es | © CC Bill Strain via Flickr

Gefährliches Recycling: Bombe als Türstopper

Das war mal eine echte Überraschung für eine Frau aus Sapporo, als ihr Mann ihr gestand, was da genau ihre Tür offen hält: Es handelte sich nämlich um eine Bombe. Sofort rückte dann ein Sonderkommando an, um sich das originelle Wohnaccessoire etwas genauer anzuschauen. Die Japanese Ground Self-Defense Force schickte ein Bombenentschärfungsteam, das die Bombe als 75 mm “Dragon Shot“ der kaiserlichen Armee identifizierte.

Bombe war ein Geschenk

Wie die GSDF bestätigte, enthielt die Bombe noch explosives Material und hätte jederzeit hochgehen können. Es wurde als „Wunder“ bezeichnet, dass dies nicht der Fall war. Denn gerade als „Türstopper“ sollte man eine scharfe Bombe nicht nutzen… Mindestens einmal pro Monat rückt das Sonderkommando aus, um Bomben im Stadtgebiet zu entschärfen. Doch es war das erste Mal, dass die Experten eine Bombe als Türstopper gesehen haben.

Es stellte sich heraus, dass der tödliche Türstopper ein Geschenk eines Bekannten war, der über die Altlast vor mehr als 20 Jahren stolperte und diese auf so ungewöhnliche Weise recycelte. Die Reaktionen der Nachbarn sollen sehr unterschiedlich ausgefallen sein. Nachdem die Bombe sicher entfernt wurde, sollen sich einige gefragt haben, wer eine scharfe Bombe verschenkt. Andere sollen neidisch auf das Einzelstück gewesen sein – ohne Sprengstoff hätte es eine tolle Dekoration abgegeben.


Bild: © CC Bill Strain via Flickr
Lizenz: CC Flickr-Lizenz

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