Action & Martial Arts

Chocolate – … süß und tödlich

Chocolate – … süß und tödlich

Sin und Masashi gehören rivalisierenden Syndikaten an und verlieben sich dennoch ineinander. Als Sin schwanger wird, trennt sie sich von Masashi, um ihre Tochter vor ihrem Boss zu schützen. Sins Tochter Zen ist Autistin und zeigt schon früh außergewöhnliche Begabungen -vor allem die Kampfkünste faszinieren sie und sie beginnt mit dem Training. Als Sin schwer krank wird und dringend Geld für eine Behandlung benötigt, macht sich Zen mit ihrem Freund Moom auf den Weg zu alten Schuldnern ihrer Mutter. Doch freiwillig will keiner seine Schulden bezahlen, sodass sich Zen als Kämpferin beweisen muss. Lange bleibt Zens Talent jedoch Sins altem Boss nicht verborgen…

Chocolate - Filmbilder

„Chocolate“ kombiniert eine anrührende Geschichte einer aufopferungsbereiten Mutter und ihrer autistischen Tochter mit einem knallharten Martial-Arts-Film. Jeeja Yanin wirbelt als Zen reaktionsschnell durch die Luft, verprügelt ihre männlichen Kollegen gleich gruppenweise und fällt dann immer wieder in ihre eigene, autarke Welt zurück. In „Chocolate“ herrscht vor allem Frauenpower, ob nun Zen und ihre Mutter, oder auch ihre Gegenspielerinnen, die es ihnen wesentlich schwerer machen, als die meisten männlichen Gegner. Aber auch die männliche Crew kann überzeugen, ob nun sympathischer Jugendfreund, cooler Daddy oder fieser Gangsterboss.

„Chocolate“ ist bis zum Ende fesselnd, auch wenn die Geschichte selbst eher wenig hergibt. Zunächst wirken die Actionchoreographien in „Chocolate“ noch zu geplant, passen sich jedoch nach und nach an die wachsenden Fähigkeiten von Jungfighterin Zen an und gipfeln in einem fulminanten Martial-Arts-Showdown, der von Faustkampf über Schwertduelle bis hin zu akrobatischen Einlagen, alles zu bieten hat. Zwar fehlt Jeeja Yanin noch etwas der explosiven Kraft, die so charakteristisch für Kollege Tony Jaa ist, doch das macht den Film nicht minder sehenswert. Hinzu kommen noch einige Trickanimationen und gezielt eingesetzte Situationskomik. Und zu guter Letzt erfährt der Zuschauer dann auch noch, wie hart die Dreharbeiten für Hauptdarsteller und Komparsen wirklich waren. Insgesamt ein durch und durch überzeugender Actionfilm mit exzellenten Martial-Arts-Choreographien und überzeugenden Darstellern.

Geeignet für: Fans knallharter Frauen-Power

Einschätzung: Ein echter Pinkaew

Regie: Prachya PINKAEW

© Quelle
Label: e-m-s
Jahr: 2008
Länge: ca. 89 Minuten
Infos zum Film
Titel: Chocolate – … süß und tödlich
Regie: Prachya Pinkaew
Originaltitel: Chocolate
Kategorie: Filmkritik / Thailand
Genre: Martial Arts / Action
Alter: ab ca. 16 Jahre

Schauspieler
Zen: Jeeja Yanin
Sin: Ammara Siripong
Masashi: Abe Hiroshi

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@dragonviews

Redakteurin mit dem gewöhnlichsten Namen der Welt, daher auch viel mit Autorennamen unterwegs. Bloggerin, Asiennerd, Web-Samurai & Wort-Schubserin.

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