The Way Home

The Way Home – Wege nach Hause

Der siebenjährige Sang-woo ist ein verzogener Rotzbengel. Seine Mutter schickt ihn eines Tages zu seiner Großmutter aufs Land, damit sie sich in Seoul eine neue Arbeit suchen kann. Doch Sang-woo sieht gar nicht ein, warum er auf all den Luxus, seinen Gameboy, Hamburger oder eine Toilette verzichten sollte. Er rächt sich an der stummen Großmutter bei jeder Gelegenheit. Und die versucht, es ihrem Enkel so angenehm wie möglich zu machen und gibt dafür sogar ihr letztes Hab und Gut.

Der kleine Sang-woo leidet an einer typischen Großstadtkrankheit, die „verwöhntes Einzelkind“ heißt. Selbstverständlich ist er angewidert von dem Gedanken, sein Leben künftig in einer heruntergekommenen Hütte, ohne jeglichen Luxus zu verbringen. Und so triezt er seine «dumme, stumme Oma», beschimpft und bestielt sie und wird sogar aggressiv. Und auch sein Versuch, sich Freunde mit Geschenken zu erkaufen, scheitert kläglich. Eine Annäherung der beiden scheint unmöglich. Und so wird „The Way Home -Wege nach Hause“ zu einem sehr emotionalen, sehr menschlichen Film für die ganze Familie. Ein fieses Kind und eine sehr liebevolle, sympathische Oma – überzeugend und herzzerreißend gespielt, ohne in den Weichspülgang zu schalten. „The Way Home“ – bezaubernd!

Geeignet für: Einzelkinder mit Gameboy-Sucht

Einschätzung: Fieser Junge lernt Lektion fürs Leben

[xrr rating=4.0/5]

Regie: LEE Jeong-hyang

© Quelle
Label: E-M-S
Jahr: 2002
Länge: ca. 88 Minuten

Infos zum Film
Titel: The Way Home – Wege nach Hause
Regie: Lee Jeong-hyang
Originaltitel: Jibeuro
Kategorie: Filmkritik / Korea
Genre: Drama / Kinderfilm / Familienfilm
Alter: ab ca. 12 Jahre

Schauspieler
Sang-woo: Yu Seung-ho
Großmutter: Kim Eul-boon
Sang-woos Mutter: Dong Hyo-hee
Cheol-e: Min Kyung-hyun

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