pieta

Gang-Do ist scheinbar ein Schuldeneintreiber ohne Gewissen. Doch da taucht plötzlich eine Frau auf, die behauptet, seine verschwundene Mutter zu sein. Gang-Do ist zunächst skeptisch und will nichts von einer Mutter wissen. Allerdings erfährt Gang-Do nun, wie es ist, wenn sich jemand um einen kümmert. Und dieses Gefühl will er irgendwann nicht mehr missen. Dumm nur, dass er sich reichlich Feinde gemacht hat und sein neues Glück jetzt in Gefahr ist. Und die ist ganz nah…

REVIEW / KRITIK

Kim Ki-Duk ist ein Meister symbolschwangerer Filme und da seine Schaffenskrise nun vorbei ist, hat er mit „Pieta“ gleich einen neuen Film voller religiöser Symbolik und kleiner Brutalitäten inszeniert. Im Fokus steht hier die leidende Mutter, eine Pieta, eine Maria, die um ihren Sohn trauert. Dafür hat Kim Ki-Duk, so wie er es gerne tut, zwei Schauspieler verpflichtet, die noch nicht überbeansprucht und zu bekannt sind, um von ihm richtig geformt in Szene gesetzt zu werden: Lee Jung-Jin („Troubleshooter“) und Jo Min-Su („Goddess of Marriage“). Beide verkörpern ihre Rollen perfekt, emotional und kaltherzig wo nötig. Visuell und auch darstellerisch ein exzellenter Film, der an alte Erfolge von Kim Ki-Duk („Samaria“, „Bad Guy“, „Crocodile“) anknüpft. Der koreanische Regisseur ist und bleibt eben ein abgedrehter Kreativkopf mit dem richtigen Händchen für die Inszenierung von Tod und Teufel…

Geeignet für: alle auf Symboljagd

Fazit: Kompromisslos gut

[xrr rating=4.0/5]

Infos zum Film
Pieta
Kim Ki-Duk
Next Entertainment
Drama
2012
104 Min.

Darsteller
Gang-Do: Lee Jung-Jin
Mi-Son: Jo Min-Su

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