Koreanischer Film: Manhole

Ein Serienkiller hat es sich unter Seoul gemütlich gemacht. Seine Opfer verschwinden nachts durch einen Gullideckel in der Kanalisation. Als die 14-jährige Soo-jun gekidnappt wird, macht sich ihre taube Schwester auf die Suche nach ihr und entdeckt das grausame Geheimnis, während die Polizei immer noch im Trüben fischt…

Filmkritik zu: Manhole

Der koreanische Film „Manhole“ ist vor allem eins: dunkel. Es geht in die Kanalisation, wo sich ein Serienkiller mit seinen Opfern ein neues Heim geschaffen hat. Die Polizei erweist sich als höchst inkompetent und nur eine taube junge Frau kommt dem Verbrecher auf die Spur.

Was als höchst emotionaler Thriller geplant wurde, entpuppt sich in „Manhole“ jedoch als recht lahme Klischeevorstellung. Der Serienkiller bleibt stets ein Rätsel. Motiv, Entwicklung, Persönlichkeit – wenn alles im Dunkeln bleibt, kommt leider keinerlei Spannung auf. Die Story ist vorhersehbar und wenig imposant. Die eigentlichen Sympathieträger – die beiden Schwestern und ein Vater auf der Suche nach seiner Tochter – sind austauschbar. Keine Emotionen, keine Spannung und viel Dunkelheit – der perfekte Film zum Einschlafen.

Infos zum Film
Manhole / 맨홀
Shin Jae-young
Lotte Entertainment, 2014
ca. 100 Min.
Darsteller: Jung Kyung-ho, Jung Yu-mi, Kim Sae-ron

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