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Das Hausmädchen

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Eun-yi hat das große Los gezogen. Sie soll sich um die mit Zwillingen schwangere Ehefrau des erfolgreichen Geschäftsmannes Hoon und dessen kleine Tochter kümmern. Als Hoons Frau den „Dienst an ihrem Mann“ jedoch nicht mehr leisten kann, sucht der eines Nachts Eun-yi auf und beginnt eine leidenschaftliche Affäre mit ihr. Das entgeht Haushälterin Byung-sik natürlich nicht. Und sie ist es auch, der als erstes Eun-yis Schwangerschaft auffällt. Das ungeborene Kind ist für die reiche Familie jedoch inakzeptabel…

REVIEW / KRITIK

„Das Hausmädchen“ beginnt ganz klassisch mit einer verbotenen Affäre und endet mit einem persönlichen und gesellschaftlichen Desaster. Die Angestellte wird vom Hausherren schwanger und entzürnt damit vor allem die Ehefrau und deren Mutter, die – getreu ihrer Stellung – ganz spezielle Vorstellungen haben, wie das Problem zu lösen ist. Bereits das Original aus den 60ern war ein Hit und auch das Remake kann mit Spannung und Dramatik überzeugen. Lediglich das Ende ist ein wenig… intensiv… aber das ändert nichts daran, dass „Das Hausmädchen“ ein überaus sehenswerter Film ist. Die Atmosphäre schwankt zwischen prickelnd, schaurig und traurig. Die Darsteller hinterlassen einen bleibenden Eindruck und passen perfekt zu ihren Figuren. Auch visuell wurde der koreanische Film – bis hin zu den Sexszenen – ansprechend inszeniert. Die Affäre an sich ist jedoch nicht das Ausschlaggebende, sondern das, was drumherum passiert. Spannend!

Geeignet für: den perfekten Wochenausklang
Fazit: Spannendes Drama über die Liebe und die Wirklichkeit

[xrr rating=4.0/5.0]

Infos:
Das Hausmädchen
The Housemaid
Hanyo
Im Sang-soo
2010
Alive / Alamode
ca. 102 Min.

Darsteller:
Eun-Yi: Jeon Do-Youn
Hoon: Lee Jung-Jae
Hae-Ra: Seo Woo
Byeong-Sik: Youn Yuh-Jung

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