azooma

Als ihre Tochter entführt, missbraucht und halbtot am Straßenrand zurückgelassen wird, sieht diese Mutter Rot. Die Polizei will nicht helfen, daher begibt sie sich selbst auf die Jagd und geht dabei bis zum Äußersten. Und das muss nicht nur der Täter büßen…

REVIEW zu „Azooma“

Eine Frau mittleren Alters wird in Korea typischerweise „Ajuma“ genannt. Im koreanischen Film „Azooma“ geht es um genau solch eine Frau. Durchschnitt. Nichtssagend. Auf sich allein gestellt. Als ihre Tochter jedoch missbraucht wird und ihr weder der Vater des Kindes, noch die Polizei helfen wollen, geht sie selbst auf Verbrecherjagd, um Rache zu üben. Die Geschichte kennt man in Grundzügen und die Umsetzung von „Azooma“ ist mit vielen Rückblenden und sich wiederholenden Einstellungen nicht unbedingt spannend konstruiert. Hauptdarstellerin Jang Yeong-Nam kennt man u.a. aus „Possessed“ oder dem K-Drama „Goddess of Marriage“. In Letzterem spielt sie ebenfalls eine „Ajuma“, von eigenem Mann betrogen, ein bisschen naiv, schüchtern, sich unterordnend. In „Azooma“ mimt sie eine ähnliche Frau, die allerdings bis an ihre Grenzen getrieben wird. Grundsätzlich kann man da nicht meckern, nur die Verschachtelung der Szenen zerstört jegliche Spannung. Das hat Regisseur Lee Ji-Seung zu verantworten. Schade. Denn eigentlich ist in koreanischen Rachefilmen oft Höchstspannung garantiert.


Azooma
Gongjungsahui
Lee Ji-Seung
74 Min.
2013
At9 Film
Darsteller: Jang Yeong-Nam, Ma Dong-Seok

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