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City Hunter – TV-Serie (K-Drama)

Yoon-Sung will Rache. Sein Vater kam bei einem Einsatz in Nordkorea ums Leben – erschossen von den Männern, die ihn da eigentlich heil wieder herausholen sollten… Yoon-Sung wächst auf als lebende Kampfmaschine und wird für seinen Auftrag optimal vorbereitet: die Schuldigen finden und töten. Doch als Yoon-Sung mit seinem Einsatz beginnt hat er ganz andere Pläne. Und dann verletzt er auch noch seine wichtigste Regel, sich in niemanden zu verlieben…

REVIEW / KRITIK

Lee Min-Ho („Faith“) nimmt man den Actionhelden in „City Hunter“ tatsächlich ab. Grund hierfür ist sein „weicher Kern“. Er versucht erst gar nicht, den knallharten Mann raushängen zu lassen und das ist auch gut so. Denn so kommt „City Hunter“ auf eine nahezu perfekte Mischung aus Romantik und Action.

Lee Min-Ho als „eiskalter“ Killer wäre auch schlecht denkbar gewesen. Er ist und bleibt ein Gentleman. Es ist geradezu süß, wie er Skrupel zeigt, seinen weiblichen Gegnerinnen selbst in brenzligen Situationen kein Haar zu krümmen. Es gibt es vor allem „Faust-Action“. Trägt heutzutage kaum einer noch Pistolen? Die Messer werden aber auch gewetzt.

Gut, echte Actionfans werden über die Kampfszenen wohl mal Schmunzeln. Knallhart ist das nicht, aber eine schöne Choreo und wenn man es nicht so genau nimmt, sehr anständig. Toll sind allerdings die Cliffhanger zum Ende jeder Episode. Man wird geradezu genötigt, noch eine Folge und noch eine Folge und noch eine Folge zu gucken. Mit anderen Worten: Dieses K-Drama macht süchtig! Da verzeiht man auch einige recht zweifelhafte Aktionen (Aquarium, Wasser, allein, hoch?).

Ein etwas platter, aber doch niedlicher Humor kommt in „City Hunter“ auch nicht zu kurz. Während sich die beiden Hauptcharaktere auf Kampfszenen und schmachtende Blicke konzentrieren, bekommt Lee Min-Ho mit Sik-Joong (Kim Sang-Ho) einen echten Poser an die Hand, der ihm nicht nur bei seinen Einsätzen hilft, sondern auch dem Teleshopping verfallen ist und auf so manch seltsame Idee kommt. Natürlich ist er ein höchst liebenswerter Kerl, dessen tragische Geschichte perfekt in die Story passt. Ebenso verhält es sich mit dem schicken Staatsanwalt, der für Lee Min-Ho eine echte Konkurrenz darstellt. Die Story ist typisch koreanisch mit politischen Einflüssen und ganz viel Dramatik. Lediglich der Soundtrack zu „City Hunter“ war nicht überzeugend und so einprägsam wie bei anderen koreanischen Serien. Gucken!

Geeignet für: Feiertage, mit vieeeel Zeit zum Gucken
Fazit: Mitreißende Story und ganz große Gefühle

[xrr rating=4.0/5.0]

Infos:
City Hunter
Siti Hyunteo
Jin Hyeok
20 Episoden
2011
SBS
K-Drama

Darsteller:
Lee Yun-Seong: Lee Min-Ho
Kim Na-Na: Park Min-Young
Kim Young-Joo: Lee Jun-Hyuk
Jin Soo-Hee: Hwang Sun-Hee
Choi Da-Hye: Goo Ha-Ra
Lee Jin-Pyo: Kim Sang-Jung
Choi Eung-Chan: Cheon Ho-Jin
Bae Sik-Joong: Kim Sang-Ho

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