Kyoto, Stadt der Tempel: Der goldene Tempel Kinkaku-ji lockt jährlich tausende von Besuchern an| © CC David Sanz auf Flickr

Kyoto: So schön ist die Stadt der Tempel

Was den Chinesen Suzhou ist, ist für die Japaner Kyoto. Die alte Kaiserstadt steht zurecht im Ruf, die schönsten Gärten zu haben. Und die gehören meist zu den traditionellen Tempeln und Shinto-Schreinen, für die Kyoto so berühmt ist. Von 794 bis 1869 war Kyoto kaiserliche Hauptstadt und so ein bisschen Flair davon hat es noch immer behalten. Im Gegensatz zu Tokyo, wo die Moderne überhand genommen hat, findet man in Kyoto in vielen Ecken noch das alte Japan. Die Stadt wurde ganz klassisch in einem Schachbrettmuster angelegt, was eigentlich ganz praktisch ist, da man so nicht so leicht verläuft. Denn: Die Straßen sind durchnummeriert.

Der Grund, warum viel vom alten Kyoto noch erhalten ist, liegt zu einem großen Teil daran, dass es während des zweiten Weltkrieges größtenteils von den Bombardierungen der Alliierten verschont blieb. Dabei war Kyoto ursprünglich im Gespräch für den Abwurf der Atombombe. Man entschied sich jedoch anders. Aus „Respekt“ verschonte man Kyoto mit seinen 1.600 buddhistischen Tempeln. Auch die 400 Shinto-Schreine, Paläste und Gärten Kyotos sind so erhalten geblieben. Darunter der Kaiserpalast, die Katsura-Villa und der Ryoan-Ji, der für seine Zen-Gärten berühmt ist. Auch Gion, das kulturelle Zentrum der Geisha-Kultur, kann man heute noch bestaunen. Viele Sehenswürdigkeiten von Kyoto liegen etwas außerhalb. Insbesondere die Tempel findet man auf den Berghängen. Die malerische Lage macht sie für Touristen umso attraktiver.

Kyoto hat auch in kultureller Hinsicht einiges zu bieten. Es ist das Zentrum der Tee-Zeremonie und ist gibt kaum etwas vergleichbar Entspannendes, wie an einem Tee zu nippen und dabei auf einen Zen-Garten zu blicken. Auch Ikebana, die japanische Kunst des Blumenflechtens, hat hier viele Anhänger. Zudem gilt Kyoto als Geburtsstädte des klassischen japanischen Theaters. Es ist also der perfekte Ort, um sich eine No-Aufführung oder Kabuki anzuschauen.

Nach Kyoto kommt man ganz bequem mit dem Schnellzug Shinkansen oder einer der anderen Fernverkehrszüge. Kyoto hat keinen eigenen Flughafen. Von Osaka aus benötigt man allerdings nur knapp 50 Minuten nach Kyoto. Vom Kansai International Airport gibt es einen Schnellzug, der 90 Minuten braucht. Man sollte jedoch genügend Zeit einplanen, da die Sehenswürdigkeiten in Kyoto nicht alle im Zentrum liegen. Die Ausflüge ins Grüne lohnen sich aber und werden garantiert zu einem unvergesslichen Erlebnis. 10 Tage sollte man sich mindestens schon gönnen.

So schön ist Kyoto

Kyoto, Stadt der Tempel: Willkommen in Kyoto | © CC Marc Veraart auf Flickr

Kyoto, Stadt der Tempel: Willkommen in Kyoto | © CC Marc Veraart auf Flickr

Kyoto, Stadt der Tempel: Der goldene Tempel Kinkaku-ji lockt jährlich tausende von Besuchern an| © CC David Sanz auf Flickr

Kyoto, Stadt der Tempel: Der goldene Tempel Kinkaku-ji lockt jährlich tausende von Besuchern an| © CC David Sanz auf Flickr

Kyoto, Stadt der Tempel: Entspannt eine Tasse trinken mit Blick auf einen wunderschönen japanischen Garten | © CC asobi tsuchiya auf Flickr

Kyoto, Stadt der Tempel: Entspannt eine Tasse trinken mit Blick auf einen wunderschönen japanischen Garten | © CC asobi tsuchiya auf Flickr

Kyoto, Stadt der Tempel: Die Katsura-Villa vermittelt noch einen Eindruck des traditionellen Japans | © CC David Sanz auf Flickr

Kyoto, Stadt der Tempel: Die Katsura-Villa vermittelt noch einen Eindruck des traditionellen Japans | © CC David Sanz auf Flickr

Kyoto, Stadt der Tempel: Der Garten vom Ryoan-Ji steht in vollem Grün | © CC David Sanz auf Flickr

Kyoto, Stadt der Tempel: Der Garten vom Ryoan-Ji steht in vollem Grün | © CC David Sanz auf Flickr

Kyoto, Stadt der Tempel: Hier trifft man auch noch Geishas auf der Straße | © CC Shadowgate auf Flickr

Kyoto, Stadt der Tempel: Hier trifft man auch noch Geishas auf der Straße | © CC Shadowgate auf Flickr

Kyoto, Stadt der Tempel: Zur Zeit der Kirschblüte ist Kyoto ein besonderes Highlight für Reisende | © CC Yukihiro Matsuda auf Flickr

Kyoto, Stadt der Tempel: Zur Zeit der Kirschblüte ist Kyoto ein besonderes Highlight für Reisende | © CC Yukihiro Matsuda auf Flickr

Kyoto, Stadt der Tempel: Kiyomizudera bei Sonnenuntergang | © CC Sami Paju auf Flickr

Kyoto, Stadt der Tempel: Kiyomizudera bei Sonnenuntergang | © CC Sami Paju auf Flickr

Kyoto, Stadt der Tempel: Der Ryoan-ji ist ein Zen-Tempel und das sieht man auch an kleinen Details | © CC xiquinhosilva auf Flickr

Kyoto, Stadt der Tempel: Der Ryoan-ji ist ein Zen-Tempel und das sieht man auch an kleinen Details | © CC xiquinhosilva auf Flickr

Kyoto, Stadt der Tempel: Die Glocke vom Chishaku-in Tempel ist sehr imposant | © CC Toshi Island paddy auf Flickr

Kyoto, Stadt der Tempel: Die Glocke vom Chishaku-in Tempel ist sehr imposant | © CC Toshi Island paddy auf Flickr

Kyoto, Stadt der Tempel: Einen wunderschönen Garten hat der Mimuroto-ji Tempel | © CC Izu navi auf Flickr

Kyoto, Stadt der Tempel: Einen wunderschönen Garten hat der Mimuroto-ji Tempel | © CC Izu navi auf Flickr

Kyoto, Stadt der Tempel: Im Otagi Nenbutsu-ji begrüßen den Besucher Steinfiguren | © CC Bing auf Flickr

Kyoto, Stadt der Tempel: Im Otagi Nenbutsu-ji begrüßen den Besucher Steinfiguren | © CC Bing auf Flickr

Kyoto, Stadt der Tempel: Das alte Kyoto findet man in kleinen Gassen | © CC summer park auf Flickr

Kyoto, Stadt der Tempel: Das alte Kyoto findet man in kleinen Gassen | © CC summer park auf Flickr

Kyoto, Stadt der Tempel: Ein Blick vom Nanzen-Ji am Fuß der östlichen Hügel von Kyoto | © CC mizo auf Flickr

Kyoto, Stadt der Tempel: Ein Blick vom Nanzen-Ji am Fuß der östlichen Hügel von Kyoto | © CC mizo auf Flickr

Kyoto, Stadt der Tempel: Bambushaine sind nicht nur für Buddhisten schön anzuschauen | © CC Yoozigen auf Flickr

Kyoto, Stadt der Tempel: Bambushaine sind nicht nur für Buddhisten schön anzuschauen | © CC Yoozigen auf Flickr


Featured Bild: © CC David Sanz auf Flickr
Lizenz: Flickr-Lizenz

One Comment

  1. Kyoto ist immer eine Reise wert!
    Ich fand es toll und Touristen freundlich.

Kommentar verfassen