Film: Monster des Grauens greifen an

Monster des Grauens greifen an

Auf dem Weg zum Jupiter verschwindet die Rakete Helios 7 spurlos. Doch Fotograf Taro Kudo hat eine Ahnung, wo die Rakete abgestürzt sein könnte. Daher nimmt er auch prompt einen Auftrag an, der ihn auf eine Südsee-Insel führt, auf der es noch Urzeitwesen geben soll. Kaum angekommen, greift ein Riesenkrake die Inselbewohner an. Und das bleibt nicht das einzige Monster, mit dem Kudo konfrontiert wird…

Kritik zum Film „Monster des Grauens greifen an“

Seitdem der Film in der Tele5-Reihe „Die schlechtesten Filme aller Zeiten“ lief, ist das Interesse an diesem fast vergessenen Monsterfilm wieder groß. Dabei ist er gar nicht so schlecht, wie man meinen mag. Entstanden ist „Monster des Grauens greifen an“ bei Toho, wo auch u.a. die Godzilla-Filme beheimatet sind. Es ist ein typischer Gummimonster-Film der 70er Jahre: Kreischende Frauen, ein strahlender Held (hier mal kein Journalist, sondern ein Fotograf), ein undurchsichtiger Unsympath und jede Menge Mutationen. Dazu noch ein paar Einheimische auf einer Insel, die in der Art schon King Kong anbeteten und fertig ist „Monster des Grauens greifen an“.

Für Genrefans ist der Film ein kleines Highlight. Riesige Tintenfische, Krebse und Schildkröten wobbeln ungeschickt umher und liefern sich natürlich auch einen „gigantischen“ Kampf. Man muss allerdings schon gehörig kitsch- und klischeeresistent sein, um „Monster des Grauens greifen an“ wirklich wertschätzen zu können. Dann aber ist der Film perfekt für einen Popcorn-Abend daheim. Kein großer Klassiker wie Godzilla, aber ein netter, spaßiger Zeitvertreib.

Infos zum Film
Monster des Grauens greifen an
ゲゾラ・ガニメ・カメーバ 決戦!南海の大怪獣
Ishirō Honda
ca. 83 Min.
Toho, 1970
Darsteller: Akira Kubo, Kenji Sahara
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