Gantz

Student Kei Kurono wird zusammen mit seinem ehemaligen Kindheitsfreund Kato in einen seltsamen Raum teleportiert, nachdem beide vor einen Zug geraten sind. Eigentlich sollten sie beide tot sein. Und auch andere Leute, die nicht mehr am Leben sein sollten, sind nun mit ihnen zusammen in diesem Raum gefangen und erhalten die Anweisung, auf Alien-Jagd zu gehen. Wer das Spiel lange genug überlebt, erhält eine zweite Chance und kann unbehelligt weiterleben. Doch genau hier ist der Haken: Die Aliens lassen sich nicht einfach abschlachten und es kommt zu höchst realen Verlusten. Zusammen mit der hübschen Tae kämpfen die beiden Ex-Kumpel und schießen dabei übers Ziel hinaus…

Erfolgreiche Manga zunächst als Anime und dann als Realverfilmung umzusetzen liegt ja im Trend. So auch geschehen bei „Gantz“. Die Geschichte, die sich eigentlich auf 27 Mangabände verteilt, in einen bzw. zwei Filme zu packen, ist zwar nicht gänzlich unmöglich, hier aber weniger gut gelungen. Auch wenn der Streifen visuell nett anzuschauen ist und die Aliens (inklusive einer gigantischen Buddhastatue) recht gelungen daherkommen, so ist die Grafik nicht eindrucksvoll genug, um für die flache Story und die wenig beeindruckenden Darsteller einen Ausgleich zu bieten. Kazunari Ninomiya (bekannt aus der Boygroup „Arashi“ und diversen seichten Serienhits) passt allerdings irgendwie zur Qualität des Films – es ist halt kein 3-Sterne-Dinner, sondern lauwarmes Sci-Fi-Fastfood: gehaltvoll wie ein Mikrowellenmenü und befriedigend wie ein kalte Pommes. Man kriegt es irgendwie runter, aber der Hit ist es nicht. Mit „Gantz Perfect Answer“ gibt es zwar eine Fortsetzung, aber dadurch wird der erste Film nicht besser – auch nicht, wenn man Ninomiya sonst noch so sehr mag ;).

Geeignet für: Mangafans, die sich von ein paar Blitzen und dem Umstand, dass ihre Helden nun „real“ sind, beeindrucken lassen

Einschätzung: Lauwarmes Sci-Fi-Fastfood

[xrr rating=1.5/5.0]

Infos zum Film
Regie: Shinsuke Sato
Gantz
2011
130 Min.
Toho

Darsteller

Kurono Kei: Ninomiya Kazunari
Kato Masaru: Matsuyama Kenichi
Kojima Tae: Yoshitaka Yuriko
Nishi Joichiro: Hongo Kanata
Kishimoto Kei: Watanabe Natsuna
Suzuki Yoshikazu: Taguchi Tomorowo
Shigeta Masamitsu: Yamada Takayuki

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