Chris Bradford: Young Samurai - The Way of the Sword / Der Weg des Schwertes

Young Samurai: Der Weg des Schwertes

Das zweite Jahr der Samurai-Schule beginnt und stellt Jack vor neue Herausforderungen. Er wird zum Ziel eines Geheimbundes, der alle Christen aus Japan vertreiben will. Wenn Jack jemals nach Hause kommen will, muss er sich besondere Fähigkeiten aneignen. Seine einzige Chance sieht Jack im Einzelunterricht. Doch den erhalten nur die Besten, die eine spezielle Prüfung bestehen. Jetzt wird es ernst, denn auch die Ninja haben Jack längst nicht vergessen…

Buchkritik zu: Young Samurai – Der Weg des Schwertes

Auch der zweite Teil der „Young Samurai“-Reihe besticht mit einer abenteuerlichen Handlung und vielen Hintergründen zur japanischen Kultur. Für ein Jugendbuch wird in „Young Samurai: Der Weg des Schwertes“ recht lax mit Gewalt und Tod umgegangen, sodass sich das Buch nicht unbedingt 10-Jährigen empfiehlt. Davon abgesehen, entwickelt sich eine spannende Geschichte zwischen Samurai und Ninja, japanischer Geschichte und Kultur.

Wer bereits viel über Japan gelesen hat, wird hier auf einiges treffen, was bereits bekannt ist, doch der kulturelle Kontext hält die Geschichte auch dann interessant, wenn die Handlung gerade einmal nicht so rasant ist. Japan-Fans und angehende junge Kampfsportler werden „Young Samurai – Der Weg des Schwertes“ lieben – zumal „Japan-Anfänger“ hier wieder mit viel Vokabular versorgt werden, das gut erklärt wird und das den Leser später – bei anhaltender Japan-Liebe – weiter begleiten wird.

A blast of wind caught the wooden shutter, slamming it against the window frame. Startled, Jack dropped his katana, and it went clattering across the stone-clad courtyard, disappearing into the darkness.
„Someone’s there!“ cried Moriko from within.
Panic rose up in Jack’s chest. He quickly searched for his weapon, but could hear the Scorpion Gang fast approaching.
Leaving his katana behind, he ran for his life.

Infos zum Buch
Chris Bradford: Young Samurai – The Way of the Sword / Der Weg des Schwertes
Hyperion, 2011
978-1-4231-2937-0
Auszug: S.136

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