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Samurai: Der Weg des Kämpfers

Adoptiert von einem der größten Samurai Japans: Jack ist der einzige Überlebende einer britischen Schiffsmannschaft, die an der Küste von Japan von Ninja überfallen wurde. Als er halbtot gefunden wird, nimmt ihn der Samurai Masamoto auf und adoptiert den Jungen. Gemeinsam mit seinem Sohn Yamato und der hübschen Akiko soll er lernen, den Weg des Kriegers zu beschreiten. Doch als „Gaijin“ wird Jack nicht als vollwertig akzeptiert. Und da wäre noch der Ninja, der ihn schon einmal umbringen wollte. Jack muss nun um Ehre und sein Leben kämpfen – und die Rache, die er seinem toten Vater schuldig ist.

Kritik / Review

„Der Weg des Kämpfers“ (eigentlich sollte es ja „Der Weg des Kriegers“ heißen) ist der Auftakt zu der „Young Samurai“-Reihe von Chris Bradford. Ein junger Brite verliert bei einem Überfall durch japanische Ninjapiraten seinen Vater und den Weg nach Hause. Nun beginnt sein großes Abenteuer, in dem er zum Samurai ausgebildet wird. Dazu muss Jack auf eine Kampfschule und sich gegenüber anderen als „Gaijin“ (‚Ausländer‘) behaupten. Und das tut er ziemlich gut. Doch Jack ist weiterhin das Ziel eines überaus ungemütlichen Ninjas, der es auf das Seebuch von Jacks Vater abgesehen hat. In ihm befinden sich wertvolle Karten, die Jack eigentlich nach Hause führen sollen. Ganz im Sinne von „Wissen ist Macht“ ist jedoch ein geheimnisvoller Auftraggeber auf dieses Seebuch aus und damit auch auf Jacks Tod.

Der erste Band von „Samurai: Der Weg des Kämpfers“ ist ein guter Start in eine Jugendbuchreihe voller Action, Spannung und zarter Liebesbande. Beim Lesen erfährt man sodann auch noch eine Menge über die japanische Kultur und Geschichte. Die Action ist moderat, sodass „Samurai“ gut als Jugendbuch auch verschenkt werden kann. Auch auf Englisch liest sich das Buch flüssig und leicht, japanische Begriffe sind hinten im Anhang erklärt. „Samurai: Der Weg des Kämpfers“ ist ein schöner Einstieg in die Welt von Samurai, Ninja und das Land der aufgehenden Sonne.

„Where is your bokken?“ Hosokawa suddenly demanded of a small, mouselike boy who stood quietly at the back.
„Sensei, I left it in the Shishi-no-ma“, he said, cringing.
„What’s your name?“
„Yori, Sensei.“
„Well, Yori-kun, what sort of samurai will you make?“ asked Hosokawa in disgust.
„I don’t know, Sensei.“
„I’ll tell you – you’ll be a dead one. Now get a spare from the weapons wall.“

Info zum Buch
Chris Bradford
Young Samurai: The Way of the Warrior
Samurai: Der Weg des Kämpfers
Taschenbuch
Disney / Hyperion Books / Ravensburger
978 14231 1986 9
Auszug: S.193

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