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Auro ist 13 Jahre alt und sieht aus wie ein alter Mann. Auro ist an Progerie erkrankt und wird nicht lange leben – das weiß auch seine Mutter Vidya, die Auros Existenz vor dessen Vater stets geheimgehalten hat. Wie das Schicksal es will, treffen Auro und sein Vater jedoch aufeinander – ohne zu wissen, wem sie da gegenüber stehen. Vidya muss nun entscheiden, ob die beiden die Wahrheit erfahren sollen…

REVIEW / KRITIK

Mal abgesehen von dem kleinen Schock, den man bekommt, wenn man sieht, dass ein lebensgroßer Amitabh Bachchan („Black“, „In guten wie in schweren Tagen“,„Bhoothnath“) einen an Progerie erkrankten Jungen spielt, zeigt sich „Paa“ von einer überraschend positiven Seite. Dies hat vielleicht auch damit zu tun, dass hier wohl „Jack“ mit Robin Williams Pate stand. Der 13-jährige Auro ist die Lebensfreude pur und auch die Mutter, Vidya Balan („No One Killed Jessica“, „Kahaani“), trägt ihr Schicksal mit Würde. Dazu ein „spätgebärender“ Vater, alias Abhishek Bachchan („Guru“, „Dance Baby Dance“, „Dostana“), und der Familienfilm ist perfekt. Die Geschichte von dem erfolgreichen Politiker, der plötzlich einen kranken Sohn hat, ist anrührend erzählt und – mal abgesehen von dem übergroßen Amitabh, über den ich einfach nicht hinwegkomme – ist „Paa“ ein sehenswerter Film. Manchmal sollte man Kinder einfach von Kindern spielen lassen…

Geeignet für: alle, die Kind geblieben sind

Fazit: Liebenswerter Film ohne Allüren

Infos zum Film
Paa
R. Balki
AB Corp. / Mad Entertainment
2009
133 Min.

Darsteller
Auro: Amitabh Bachchan
Amol: Abhishek Bachchan
Vidya: Vidya Balan

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