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OMG – Oh My God

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Er ist der Mann, der Gott verklagt: Kanji verhökert Götterstatuen und macht damit ordentlich Kassen. Gleichzeitig zweifelt er jedoch die Existenz der Götter an und lästert öffentlich – bis ein Erdbeben ausschließlich sein Geschäft zerstört. Die Versicherung will nicht zahlen und beruft sich auf „höhere Gewalt“. Also verklagt Kanji Vertreter der großen Religionen als Repräsentanten von Gott. Und plötzlich steht Krishna vor seiner Tür und zieht ein. Begreift Kanji nun, dass Religion mehr bedeutet als Geschäftemacherei?

REVIEW / KRITIK

„OMG – Oh my God“ ist die indische Variante der australischen Komödie „Der Mann, der Gott verklagte“. Die Geschichte ist ein wenig anders und natürlich wesentlich indischer… Und der Film ist erstaunlich amüsant. Trotz viel Kitsch und überspannten Gags macht dieser Film einfach Spaß. Ein Ungläubiger und Krishna kämpfen für das Wahre und Gute – eine schöne Geschichte mit guten Darstellern, die teils unfassbar bizarre religiöse Führer verkörpern. Religion als Geschäft? Ja, das gibt es oft, so die Aussage des Films. Doch vielleicht gibt es da noch etwas, was über all dem Pomp und den Riten steht und das beginnt im Herzen der Menschen. Auch wenn man sich der Schlussfolgerung selbst nicht anschließen mag, eine nette Idee, unterhaltsam umgesetzt und ein schöner Film für zwischendurch. „OMG – Oh my God“ räumt auf mit Klischees und bietet ein bisschen etwas fürs Herz.

Geeignet für: Lästerschwestern und Göttergatten

Fazit: Humorvoller Rechtsstreit um glauben und glauben lassen

Infos zum Film
OMG – Oh My God!
Umesh Shukla
Grazing Goat / Playtime Creations / Viacom18
Komödie
2012
125 Min.

Darsteller
Kanji: Paresh Rawal
Krishna: Akshay Kumar

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