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krrish

Krishna hat die gleichen übernatürlichen Kräfte, die sein verstorbener Vater Rohit einst von dem außerirdischen Sternenkind Jadu erhielt. Um Krishna vor skrupellosen Machenschaften zu schützen, versteckt seine Großmutter ihn in einem idyllischen Bergdorf. Eines Tages trifft der nun erwachsene Krishna auf die schöne Priya und verliebt sich auf der Stelle in sie. Doch Priya hat zunächst andere Pläne mit dem jungen Mann, der ihr durch seine Fähigkeiten eine glänzende Karriere sichern soll. Sie lockt ihn nach Singapur, wo er sich in den Superhelden Krrish verwandelt. Gerade rechtzeitig, wie sich kurze Zeit später herausstellt. Denn der größenwahnsinnige Wissenschaftler Dr. Arya will die Weltherrschaft übernehmen – mithilfe des Computers, für dessen Zerstörung Krishnas Vater gestorben ist…

Kritik / Review

„Krrish“ ist die Fortsetzung des Bollywood-Blockbusters „Koi Mil Gaya – Sternenkind“, in dem ein Außerirdischer (Jadu), wie einst E.T., auf der Erde strandet. Jadu freundet sich mit dem geistig zurückgebliebenen, kindlichen Rohit an und stattet ihn mit außergewöhnlichen Fähigkeiten aus. 20 Jahre später kämpft nun Rohits Sohn gegen das Übel dieser Welt und erfährt nebenbei auch noch, was sich in der Zeit zwischen dem Abflug Jadus und seiner Geburt ereignet hat.

Doch bevor Krrish gegen Straßengangs und böse Wissenschafter kämpfen kann, lebt er mit seiner Großmutter, zum Dauergrinsen verurteilt, in einer nahezu schmerzhaft idyllischen alpinen Bergwelt. Leider sind seine Actioneinlagen dabei nicht annähernd so nett anzuschauen, wie seine Tanzeinlagen. Auch wenn die Actionchoreographien aus Hongkong stammen, so sind sie noch sehr ausbaufähig in ihrer Durchführung. Auch später im Film scheinen die Kampfszenen oftmals abgetrennt vom Hintergrund zu verlaufen – die Illusion versinkt in technischen Mängeln.

Die Geschichte ist dennoch eine nette Mischung aus „Tarzan“ und „Batman“, bleibt aber mäßig spannend. Insbesondere der Anfang ist einfach zu langatmig, die Charaktere zu farblos. Zwar sind alle Darsteller zweifelsohne sympathisch, dennoch können Strahlemann Hrithik Roshan, der zum Ende lediglich eine Träne verdrückt und Priyanka Chopra, die mit dem Charme von Jessica Simpson stets ihre großen Kulleraugen aufreißt, nur wahre Fans überzeugen. Einige Computereffekte sind jedoch ganz ansehnlich, genau wie einige Wushu-Demonstrationen. Die Musik ist lediglich mittelmäßig, regt zwar hier und da zum Mitwippen an, Ohrwürmer sind hier allerdings nicht zu finden.

Die Ausstattung der vorliegenden 2-Disc-Version ist dafür gut. Ein ausführliches Music Special und Making Of, sowie zwei Karaoke Songs, bei denen sich der Gesang jedoch nicht ausstellen lässt, sind ebenso enthalten, wie ein Bericht zur Kinopremiere in London und ein interessantes Interview mit Hrithik Roshan über „Krrish“ und „Koi Mil Gaya“. Beim Abspielen der Bonus-DVD auf einem herkömmlichen DVD-Player traten jedoch immer wieder Probleme auf, das Bild wurde teilweise nur gepixelt angezeigt.

Geeignet für: Superhelden in spe

Einschätzung: Durchschnittlich unterhaltsam

[xrr rating=2.5/5]

© Quelle
Krrish
Rakesh ROHAN
rem
2006
ca. 160 Min.

Darsteller
Krishna: Hrithik Roshan
Priya: Priyanka Chopra
Dr. Arya: Naseeruddin Shah

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