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Xiao Chun ist ein aufgeweckter, begnadeter Geigenspieler, und sein Vater, Liu Cheng, ist sehr um sein Wohl besorgt. Daher fährt er mit ihm nach Peking, um dort einen geeigneten Lehrer für seinen Sohn zu finden. Doch der designierte Lehrer macht Liu Cheng sehr deutlich klar, dass Xiao Chun ohne Kontakte keinen Erfolg haben wird. Und als Liu Cheng dann auch noch sein gesamtes Erspartes verliert, scheint Xiaos Weg in der Sackgasse zu enden. Ein glücklicher Zufall verhilft ihm jedoch zu einem Vorspielen bei einem Lehrer mit ausgezeichneten Kontakten: Professor Yu. Doch dann verkauft Xiao Chun aus Liebe zur hübschen Lili seine Geige und will das Geigenspiel aufgeben. Liu Cheng ist dennoch fest entschlossen, seinem Sohn zu einem besseren Leben zu verhelfen – koste es was es wolle.

REVIEW / KRITIK

Die Beziehung zwischen dem unglücklich beglückten Wunderkind Xiao Chun und seinem etwas trotteligen bäuerlichem Vater ist so herrlich und anrührend umgesetzt, dass man es besser kaum hätte machen können. Der für sein Alter etwas zu erwachsen geratene Junge belehrt seinen unverbesserlich naiven und hoffnungslos optimistischen Vater immer wieder über die Gesetze der Großstadt und verkennt dabei die wahren Qualitäten seines ihm eher lästigen Versorgers. Reumütig und neu „beseelt“ kehrt der Knabe dann aber zu seinen Wurzeln zurück. Tolle Geschichte, tolle Schauspieler, rundum gelungener Familienfilm – den auch „Klassikhasser“ und Singles lieben werden.

Geeignet für: Genussmenschen und Lebenskünstler und die, die es noch werden wollen
Fazit: Wunderschöne Vater-Sohn-Geschichte für die ganze Familie

[xrr rating=4.0/5.0]

Infos:
Xiaos Weg
He ni zai yiqi
Chen Kaige
Arthaus/Kinowelt/Tobis
2002
116 Min.
Drama

Darsteller:
Liu Xiaochun: Tang Yun
Liu Cheng: Liu Peiqi
Professor Jiang: Wang Zhiwen
Professor Yu: Chen Kaige
Lili: Chen Hong

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