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Und raus bist du! Als Gu Jie das Grab seines Vaters besucht, erhält er einen merkwürdigen Anruf. Er solle sich an an „den 19.“ erinnern. Daraufhin gerät Gu Jie in einen Unfall und erwacht auf einer Insel. Dort wird er von dem mysteriösen Anrufer in ein Hotel gelotst. Während Gu Jie dieses Rätsel zu lösen versucht, geschehen um ihn herum Morde. Alle scheinen miteinander in Verbindung zu stehen – und mit seinem Vater, der hier vor 20 Jahren als Arzt praktizierte. Gu Jie läuft die Zeit davon, als er selbst schließlich Ziel des Mörders wird.

Verwirrend. Ungeordnet. Aber irgendwie interessant. „To Forgive“ hat einiges von einem guten Psychodrama, ist jedoch ein wenig zu unstrukturiert – trotz des eigentlich recht simplen Plots. Die Stärke von „To Forgive“ liegt in den guten Darstellern und der düsteren Atmosphäre, die den Film vor allem zu Beginn beherrscht. Da kommen teils sogar echte Beklemmungsgefühle auf. Und während der Protagonist Stück für Stück die Teile dieses Mystery-Puzzles sammelt, folgt der Zuschauer gespannt dem Geschehen. Im Laufe des Films stolpert die Geschichte jedoch immer mehr in Kischees und hinterlässt zum Schluss einen etwas faden Beigeschmack. Dennoch nicht ohne.

Geeignet für: düstere Tage, die etwas Pepp vertragen können
Fazit: Leicht wirres Psychodrama mit Mystery- und Thriller-Elementen

[xrr rating=3.0/5.0]

Infos:
Cha wu ci ren
To Forgive
Zhu Minjiang
2012
96 Min.
Beijing Bigfish Media
Mystery / Drama / Thriller

Darsteller:
Gu Jie: Calvin Yu
Nana: Nancy Liu
Yu Zhi: Vivian Wu
Li Hongquan
Law Kar-ying
Kimi Qiao

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