rigor-mortis

Rigor Mortis – Leichenstarre

Wer Selbstmord begehen will, sollte es nicht in diesem Haus tun. Ein heruntergekommener Apartmentblock verbirgt Geheimnisse, die besser nicht ans Tageslicht kommen. Und doch muss sich ein ehemaliger Schauspieler dem Kampf gegen Geister und Vampire stellen, als böse Mächte erweckt werden.

Review zu „Rigor Mortis – Leichenstarre“

„Rigor Mortis“ ist eine Hommage an die alten Hongkonger Vampirfilme aus den 80er Jahre. Für sein Regiedebut engagierte Juno Mak („Revenge – A Love Story“) sogar einige Darsteller des Kult-Klassikers „Mr. Vampire“. Selbstverständlich gibt es so einige Referenzen zu den alten Vampirfilmen. Dabei wirkt die Geschichte weder abgekupfert, noch klischeehaft. Auch die düstere Atmosphäre des alten Miethauses ist gut umgesetzt. Bei den Effekten hapert es jedoch ebenso wie bei einigen unlogischen Folgen (z.B. Zigarette zum Schluss). Da fällt „Rigor Mortis“ in die Falle, „cool“ wirken zu wollen. Richtigen Horror kann der Film nicht bieten, dafür Spannung und sogar einige höchst unterhaltsame Szenen für diejenigen, die die Anleihen verstehen. Schön umgesetzter Vampirfilm mit einigen sehr guten Ansätzen (Marsch der Geister). Leider ist „Rigor Mortis“ oft genau dort stecken geblieben. Dennoch empfehlenswert.


Rigor Mortis – Leichenstarre
Juno Mak
2013
Horror / Hongkong
Darsteller: Siu-Hou Chin, Kara Hui, Anthony Chan, Hee Ching Paw

[rwp-review id="0"]

Kommentar verfassen