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re-cycle

Die erfolgreiche Schriftstellerin Ting-Yin arbeitet an ihrem neuen Roman, doch irgendwie fehlt ihr die Inspiration. Die kommt jedoch schnell, als um Ting-Yin herum plötzlich unerklärliche Dinge passieren. Die Autorin folgt den Spuren eines unheimlichen Wesens und landet in einer fremden Welt – in einer Welt, die sie selbst in ihrem Roman erschaffen hat und in der ihr viele nicht freundlich gesonnen sind…

Kritik / Review

Was ist bloß aus den guten alten traditionellen Filmen geworden, in denen eine Geschichte Hand und Fuß hatte – und nicht aus aufgemotzter Recycleware bestand… Aber vielleicht war es auch der Recycling-Leitgedanke, der die Pang Brüder dazu verleitete, ihren Zuschauern „Re-Cycle“ zu bescheren. Der Film zielt hauptsächlich darauf ab, möglichst lange von einem sinnlosen Gruseleffekt zum nächsten zu hechten. Die Hauptfigur wird aufgrund ihrer Wegwerfmentalität in die Welt der Vergessenen Dinge geschickt und flüchtet fortan vor dem Recycler, der droht sie „aufzulösen“. Und das vor einer Kulisse von verrottenden Puppen, Höhlen voller abgetriebenen Föten und (wenn gar nichts mehr hilft) Feldern, wo urplötzlich aus dem Nichts eine Zombiemeute auftaucht. Als ob das nicht schlimm genug wäre, wird der Schluss dann mit einem kitschigen Ende garniert und erhält zudem eine besonders unheimliche und unvorhersehbare Schlussszene – Horror pur für jeden, der guten Horror liebt. Lediglich das Setdesign ist schaurig schön – wenn auch stellenweise so dunkel, dass kaum etwas gut zu erkennen ist.

Geeignet für: alle, die einen pädagogischen Holzhammer nötig haben: Schätzt das Leben und entsagt der Wegwerf-Gesellschaft!

Einschätzung: Der Grüne Punkt ist gruseliger

[xrr rating=2.0/5]

© Quelle
Re-Cycle
Gwai wik
Oxide Pang & Danny Pang
Splendid
2006
ca. 104 Min.

Darsteller
Ting-Yin: Angelica Lee
Lawrence: Lawrence Chou
Ting-Yu: Zeng Yaqi

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