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Ong-Bak – Muay Thai Warrior

Als der Kopf der heiligen Buddha-Statue Ong-Bak aus seinem Dorf gestohlen wird, macht sich das Landei Ting auf den Weg nach Bangkok, um die Diebe zu finden. Denn sonst ist sein Heimatort dem Untergang geweiht. Ting ist anfangs etwas überfordert mit dem wüsten Stadtleben, doch mit Hilfe seines Cousins Humlae und dessen Freundin spürt er die Bösewichte auf. Um den kostbaren Buddhakopf wiederzubekommen, muss er allerdings geballt seine einzigartigen Kampfkunsttechniken einsetzen…

REVIEW / KRITIK

Gleich eine Warnung: Wer hier nach einer kohärenten Story sucht, ist komplett fehl am Platz. Die dünne Handlung ist nur das Gerüst, an dem sich Tony Jaa entlang hangelt, um seine Fähigkeiten als Thai-Boxer und Akrobat zur Schau zu stellen. Diese allerdings sind atemberaubend. Wilde Verfolgungsjagden wechseln sich ab mit erbarmungslosen Boxkämpfen in einem Untergrund-Club, bei dem schon mal das komplette Mobiliar zu Bruch geht. Und der 20-minütige Showdown in einer Grotte ist absolut spektakulär, sowohl was Gelenkigkeit als auch Durchschlagskraft angeht. Selten sahen in letzter Zeit Martial Arts in einem Kinofilm so schnell, hart und authentisch aus. Eine wahre Erholung nach Streifen wie „Hero“, in der die Kampfkunst dermaßen ästhetisch-poetisch präsentiert wurde, dass ach so schööönen Duelle schon in den Augen wehtaten.

Geeignet für: Martial Arts-Puristen mit Sinn fürs Grobe
Fazit: Durchschlagende Wirkung!

[xrr rating=4.0/5.0]

Infos:
Ong-Bak – Muay Thai Warrior
Ong-Bak
Prachya Pinkaew
2003
110 Min.
Mc-One
Action / Martial Arts
Text: Anne Herskind für DragonViews.com (2006)

Darsteller:
Ting: Tony Jaa
Humlae: Petchtai Wongkamlao
Muay Lek: Pumwaree Yodkamol

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