Lizard Woman

Lizard Woman

Eine Gruppe Geologen untersucht eine Höhle im Regenwald. Dort setzen die Studenten und ihr Professor durch ein Missgeschick Reptiliendämonen frei und bezahlen dies mit ihrem Leben. Doch während offizielle Stellen und Ärzte nach wissenschaftlichen Erklärungen für die mysteriösen Tode suchen, müssen sich die Anwohner mit einer Geckoplage herumschlagen. Auch die erfolgreiche Wissenschaftlerin Kwang, die sich dem Schamanismus verschrieben hat, sieht die kleinen Echsen plötzlich überall – und die sind als Haustiere denkbar ungeeignet…

Aufreizende Thai-Mädels auf der Flucht – oder: Wie langweile ich den Zuschauer zu Tode? So oder so ähnlich könnten die alternativen Filmtitel für „Lizard Woman“ heißen. Die erste Hälfte des Films zeichnet sich vor allem durch spärlich bekleidete Schönheiten aus, die kreischend Zombies mimen; durch schlecht animierte „Monstergeckos“ die den Schauspielern anscheinend eine Höllenangst bereiten; und durch eine Anhäufung von Klischeeszenen, in denen plötzlich der Feind auf dem Rücksitz des Autos auftaucht – vollkommen überraschend selbstverständlich. Leider wird die zweite Hälfte des Films auch nicht besser. Hier kann der Zuschauer vor allem die schlechten Schauspielkünste von Rungrawee Barijindakul bestaunen, die hier eine Wissenschaftlerin spielt und sicherlich im Modelbusiness besser aufgehoben wäre. Ihre Leistung wird stets ergänzt durch die grauenhaft emotionslose Darstellung von Pete Thongchua, der ihren Freund spielt und ebenfalls lediglich durch sein Äußeres positiv auffällt. Lediglich die älteren Schauspielkollegen können einigermaßen überzeugen. Untermalt ist dann der ganze Film von merkwürdigen Soundeffekten – eine Mischung aus U-Boot-Sonar, schrillem Gekreische und Amphibienlauten. Horror ohne Sinn und Verstand, wie er im Buche steht.

Geeignet für: paranoide Reptilienhasser

Einschätzung: Schreiende Frauen, jede Menge Blut und Klischeeszenen

[xrr rating=0.5/5.0]

Regie: Manop UDOMDEJ

Quelle

* © (Zitate/Cover/Screenshots/Scans)
* Label: Mc-One
* OT: Tuk kae phii
* Jahr: 2004
* Länge: ca. 99 Min.

Infos

* Genre: Horror
* Alter: ab ca. 16 Jahre

Darsteller

* Kwang: Rungrawee Barijindakul
* Journalist: Chatthapong Pantanaunkul

0
HerzenHerzen
0
HahaHaha
0
Große LiebeGroße Liebe
0
WowWow
0
YayYay
0
TraurigTraurig
0
MähMäh
0
WütendWütend
Danke fürs Wählen!

Kommentar verfassen