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Sword Art Online (Anime TV-Serie)

Ein Videospiel setzt neue Maßstäbe. Bei „Sword Art Online“ können Spieler in eine virtuelle Realität eintauchen, die nahezu authentisch ist. Doch der Start des Spiels verläuft anders als geplant. Die Spieler können sich nicht mehr ausloggen und werden von dem Erfinder des Spiels in der virtuellen Realität gefangengehalten. Erst wenn sie das Spiel durchspielen und erfolgreich beenden, können sie zurück in die Realität. Das heißt, gegen Monster zu kämpfen, Schätze zu bergen und neue Waffen zu sammeln. Das Problem: Stirbt einer der Spieler virtuell, tut er es auch in der Realität. Einer der Spieler nennt sich online Kirito. Er war ein Betaphasentester und besticht mit Talent für den Schwertkampf. Auch die hübsche Asuna wird schnell zur Schwertmeisterin. Schaffen sie es, das Spiel gemeinsam zu knacken?

REVIEW / KRITIK

„Sword Art Online“ ist zunächst als Light Novel entstanden, bevor es als Manga und als Anime adaptiert wurde. Die Serie ist zweiteilig und spielt in zwei virtuellen Welten – einer mittelalterlichen und einer fantasybasierten Welt mit Feen. Hinzu kommt ein Handlungsstrang, der in der Realität spielt. Der erste Teil von „Swort Art Online“ macht einfach Spaß. Er ist actionreich, hat sympathische, wenn auch sehr typische Charaktere (der Eigenbrödler, die starke Schönheit, die Romantische) und eine lockere, unterhaltsame Handlung. Die Grafik ist ansprechend, die Figuren süß und auch der Soundtrack passt wunderbar.

Beim zweiten Teil der Animeserie kippt die Handlung jedoch sehr ins Kitschige. Die ursprüngliche Handlung an sich rückt komplett in den Hintergrund. Es geht fast ausschließlich nur um die „große Liebe“. Auch die Charaktere schwächeln und zeigen weniger Eigenheiten. Es geht um Romantik. Bei einem Anime, von dem man vor allem Schwertkampf und Action erwartet, eine echte Enttäuschung. Wenn man allerdings bedenkt, dass die Geschichte ursprünglich für einen Computerspiel-Roman-Wettbewerb eingereicht werden sollte und somit eine weitere virtuelle Welt mehr Möglichkeiten geboten hätte, durchaus verständlich. Fans von „.Hack//Sign“ werden an „Sword Art Online“ jedenfalls ihre Freude haben. Der Anime geht in die gleiche Richtung, hat teils ähnliche Charaktere und Setting.

Geeignet für: Fans Fantasygeschichten mit reichlich Action und Romantik
Fazit: Virtuelle, unterhaltsame Action mit zu viel Romantikdrama

[xrr rating=3.0/5.0]

Infos:
S.A.O
Sword Art Online
Sodo Ato Onrain
Tomohiko Ito
2012
25 Episoden
A-1 Pictures
Anime / TV-Serie / Virtual Reality / Fantasy

Sprecher:
Kirito: Yoshitsugu Matsuoka
Asuna: Haruka Tomatsu
Yui: Kanae Ito
Akihiko Kayaba: Kouichi Yamadera

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