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Kami Kami Kaeshi (Manga)

Seit 13 Jahren wird die 16-jährige Mashiro von ihrer Familie in einem kleinen Zimmer gefangengehalten. In ihren Haaren befinden sich Götter, die sich dort erholen und zu neuer Kraft gelangen. Das ist Mashiros Aufgabe und an der zweifelt sie keine Sekunden. Doch dann muss sie erfahren, dass die Welt draußen viele fantastische Wunder verbirgt und ihre Familie Schlimmes mit ihr vorhat. Gemeinsam mit den Göttern aus ihren Haaren und neuen Freunden erkundet sie die Welt und muss immer wieder gegen ihre Familie kämpfen…

REVIEW / KRITIK

„Kami Kami Kaeshi“ (übersetzt ungefähr: ‚Die Götter kehren aus den Haaren zurück‘) ist ein Wortspiel, das sich durch den Manga fortsetzt und leider auf Deutsch nicht immer ganz klar wird. Auch der Name der Protagonistin, Mashiro (‚pures Weiß‘), ist eines der Wortspiele, die man nur im Original wirklich verstehen kann.

Die Story handelt von einem jungen, süßen Mädchen, das in ihrer Rolle als Behüterin der Götter in Form eines Kleinkindes auftritt – und mental ebenso naiv, aber auch neugierig ist. Sobald der Götterbann jedoch von ihr genommen wird, wird sie zu einer 16-jährigen Beauty mit eindeutigen körperlichen Vorzügen, die die meisten Männer wohl zu schätzen wissen würden… Unschuldige Lolita und sexy Schönheit in einer Person – dabei eindeutig naiv und auf (männliche) Hilfe angewiesen – wenn das nichts ist… Als Protagonistin überzeugt Mashiro daher (bislang) nicht wirklich. Eins muss man ihr aber lassen: Niedlich gezeichnet ist sie, wie sie als Knirps mit ihren langen Haaren so durch die Gegend rennt.

Aber es geht bei „Kami Kami Kaeshi“ ja nicht nur um Mashiro, sondern um ihre Beziehung zu den Göttern – die natürlich allesamt hübsche Burschen bzw. Mädels sind. Zudem gibt es den undurchsichtigen Hayate, der erst im Dienst ihrer Familie steht und dann die Seiten wechselt. Die Familie von Mashiro plant, sie zu beseitigen, sodass es zu einigen Kämpfen kommt. Zeichnerisch überzeugt Ema Toyama zumindest. Was die Story angeht, so heißt es abwarten. Die ersten zwei Bände machen Lust auf mehr, sind aber nicht so überzeugend, dass man unbedingt Grandioses erwartet – eher viel Kitsch und Romantik und eine schwächelnde weibliche Hauptfigur. Mal schaun…

Geeignet für: Fans von „Arata Kangatari“ und „Cheeky Vampire“
Fazit: Bewährtes Muster gut in Szene gesetzt

[xrr rating=2.5/5.0]

Infos:
Kami Kami Kaeshi
Ema Toyama
TB
Egmont
Band 1: 978 3 770 47811 8
Band 2: 978 3 770 47962 7
2012/2013

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