Arata Kangatri

Arata Kangatari

Der 15-jährige Arata ist ein Außenseiter und wird in der Schule gemobbt. Durch Zufall tauscht er die Rolle mit seinem Ebenbild, das in einer früherer Zeitepoche lebt. Einfacher wird sein Leben dadurch nicht. Denn der andere Arata wird des Mordes an einer Prinzessin beschuldigt und wird auf die Gefängnisinsel Gatoya verbannt. Er wird zwar von neuen Freunden begleitet, doch Aratas abenteuerliche Reise zurück in die Hauptstadt, wo er seine Unschuld beweisen und die Zukunft des Landes sichern muss, ist gefährlich und voller Überraschungen. So entdeckt er eine Intrige und entwickelt magische Kräfte, mit denen er sich im Kampf bewähren muss. Dabei bleibt er stets in Kontakt mit seinem anderen Ich – und der ist im modernen Japan weniger zurückhalten als Arata lieb ist…

Yuu Watase, die viele bereits von den Mangaserien „Fushigi Yuugi“ oder „Ayashi no Ceres“ kennen, hat mit „Arata Kangatari“ erneut einen visuell ausgezeichneten Fantasy-Manga geschaffen. Yuu Watase beherrscht ihr Handwerk. Die Zeichnungen sind detailreich, schwungvoll-rasant und – typisch Shojo – niedlich mit ausdrucksstarken Mimiken und großen Kulleraugen. Inhaltlich erinnert der Manga ein wenig an „Fushigi Yuugi“: Es gibt Shou mit magischen Fähigkeiten, zwei Welten und eine abenteuerliche Fantasy-Geschichte mit romantischen Zügen. Sicherlich glänzt Yuu Watase mit „Arata Kangatari“ wieder sicher mit gutem Storytelling und schönen Zeichnungen, doch es fehlt (zumindest in den ersten drei Bänden) eine eigenständige Komponente, die sich von Yuu Watases früheren Werken abhebt. Alles kommt einem irgendwie bekannt vor – von den Figuren bis zur Geschichte. Das mag ausreichen, wenn man die anderen Serien von Yuu Watase noch nicht kennt. Wer jedoch mit Yuu Watase vertraut ist und eine gewisse Erwartungshaltung pflegt, wird mit dem Start von „Arata Kangatari“ enttäuscht. Der Manga ist zwar unterhaltsam, aber nicht so packend, dass ich ihn unbedingt weiterlesen müsste. Solide, aber es gibt sicherlich bessere.

Geeignet für: echte Fans von Yuu Watase, denen eine solide Umsetzung gut genug ist
Fazit: Gutes Handwerk, aber nichts wirklich Neues

[xrr rating=3.0/5.0]

Infos:
Yuu Watase
TB
Egmont
978 3 7704 7248 2
978 3 7704 7298 7
978 3 7704 7299 4
2010-2011

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